15 Gründe warum ich mit dem Rad reise

Und 3 Gründe die dagegen sprechen.

 

Warum tust du dir das an?

Diese und andere Fragen höre ich des Öfteren.

Für viele ist es nicht nachhvollziehbar, warum man ausgerechnet mit dem Fahrrad reist. Ist doch so anstrengend.

Für mich ist es aber die beste Art zu Reisen.

Warum ich es liebe und warum sich Anstrengung auszahlt, habe ich euch hier zusammengefasst.

 

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Die große Frage.

Oder wieviel Geld brauche ich für eine Radreise?

 

Einige fragen direkt. Einige trauen sich erst nach einiger Zeit. Einigen liegt es auf der Zunge, dass kann man sehen, aber sie fragen nie danach. Ob noch vor der Reise, mittendrin oder wohl auch danach. Das eine große Thema.

 

Geld.

 

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Reisen statt gereist werden.

 

 

Die folgenden Zeilen entspringen der Feder Stefan Zweigs.

Und sprechen mir just in diesem Moment aus der Seele.

Aber dazu beim nächsten Mal mehr...

(aktuell sind wir seit 9 Tagen in Mexiko. Die Bilder stammen jedoch noch aus der Zeit in der USA)

 

 

„Darum lieber das Unbequeme, das Lästige, das Ärgerliche dazu: es gehört zu jeder richtigen Reise, denn immer liegt ein Widersinn zwischen dem Komfortablen, dem mühelos Erreichten und dem wirklichen Erleben. Alles Wesentliche im Leben, alles, was wir Gewinn nennen, wächst aus Mühe und Widerstand, aller wirkliche Zuwachs an Weltgefühl muß irgendwie an ein Persönliches unseres Wesens gebunden sein.

 

[…]

 

Deshalb will mir die immer mehr verbesserte Mechanik des Reisens mehr Gefahr als Gewinn für jeden scheinen, der nicht nur von außen an das Fremde heran will, sondern sich wirklich lebendiges und betontes Bild von neuer Landschaft in die Seele ziehen. Wo wir nicht entdecken oder wenigstens zu entdecken vermeinen, wo nicht eine verborgene Energie und Sympathie uns zu neuen Dingen führt, fehlt eine geheimnisvolle Spannung im Genießen, eine Verbindung zwischen dem Niegesehenen und unserem überraschten Blick, und je weniger wir die Erlebnisse an uns bequem heranbringen lassen, je mehr wir ihnen abenteuernd entgegendringen, um so inniger bleiben sie uns verbunden. Bergbahnen sind herrlich: in einer Stunde heben sie uns empor in die großartigste Gebirgswelt, unermüdet und bequem genießt man den Rundblick in die niedergebückte Welt. Aber doch, es fehlt irgendein seelischer Reiz bei diesem mechanischen Hinaufgebrachtsein, ein merkwürdig prickelnder Stolz, das Gefühl der Eroberung. Und dies sonderbare, aber zum wahrhaften Erleben gehörige Gefühl entbehren alle, die so gereist werden, statt zu reisen, die irgendwo an einem Schalter zwar den Preis für die Rundreise aus der Brieftasche bezahlen, aber nicht den anderen Preis, den höheren, den wertvolleren, aus dem innern Willen, der gespannten Energie. Und sonderbar: gerade dieser Aufwand erstattet sich später am verschwenderischsten zurück.

 

Denn nur da, wo wir mit Ärger, Unannehmlichkeiten, Irrtum uns einen Eindruck erkauften, bleibt die Erinnerung besonders leuchtkräftig und stark, an nichts denkt man lieber als an die kleinen Mühseligkeiten, die Verlegenheiten, die Irrungen und Wirrungen einer Reise, so wie man ja auch in späteren Jahren die dümmsten Dummheiten seiner eigenen Jugend am freudigsten liebt.“

 

 

[Stefan Zweig: Reisen oder Gereist-Werden, aus: Genschow, Karen: Kleine Philosophie des Reisens. Fischer 2012. S. 14-15]

 

 

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Die Kunst, falsch zu reisen.

 

 

Folgende Zeilen  sind von Kurt Tucholsky geklaut,

für wahr befunden worden

und verdienen es mit euch geteilt zu werden.

 


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